Universitätsbibliothek
| Adresse | Universitätsbibliothek Plöck 107-109 69117 Heidelberg Heidelberg |
| Telefon | 06221 / 54 23 80 |
| engelien@zuv.uni-heidelberg.de |
Die Universitätsbibliothek befindet sich in einem prunkvollen Gebäude aus der Jahrhundertwende. Das Portal ist mit Figuren aus der Antike verziert, zur Rechten Prometheus und zur Linken eine leicht bekleidete Frau.
Durch ein schmiedeeisernes Tor geht es in die öffentlich zugänglichen Räume der Bibliothek. Die Innenräume sind im Jugendstil gehalten, das eingelassene Fenster in der Decke spendet viel Licht. Im Obergeschoss befinden sich wechselnde Ausstellungen.
Ein besonderer Anziehungspunkt der Universitätsbibliothek ist der "Codex Manesse", die weltberühmte mittelalterliche Liedersammlung. Sie ist die umfassendste und kostbarste Lyrikhandschrift aus dem 14. Jahrhundert. Aus finaziellen Gründen verkaufte die damalige Kurfürstin Elisabeth Stuart die Handschrift an Ludwig XIV. nach Frankreich.
Erst in den späten 80er Jahren des 19. Jahrhunderts gelang es dem Buchhändler Karl Ignaz Trübner, sie wieder zurück nach Heidelberg zu bringen. Er tauschte sie gegen eine französische Handschrift ein.
Die Bibliotheca Palatina beinhaltete lange Zeit lang die Sammlung der wertvollen Handschriften und Bücher aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Sie musste vor Räubern geschützt werden, da sie bis weit ins 16. Jahrhundert eine der ansehnlichsten und wertvollsten Sammungen der Welt war.
1623 schenkte Herzog Maximilian die Sammlung jedoch im Austausch fü die Kurwürde von der Pfalz dem Vatikan. Der gesamte Handschriften- und Bücherbesitz der Universität, des Schlosses und der Heiliggeistkirche kam nach Rom. Leider konnte man 1816 nur die deutschen Handschriften zurück in Heidelberger Besitz bringen.
Durch ein schmiedeeisernes Tor geht es in die öffentlich zugänglichen Räume der Bibliothek. Die Innenräume sind im Jugendstil gehalten, das eingelassene Fenster in der Decke spendet viel Licht. Im Obergeschoss befinden sich wechselnde Ausstellungen.
Ein besonderer Anziehungspunkt der Universitätsbibliothek ist der "Codex Manesse", die weltberühmte mittelalterliche Liedersammlung. Sie ist die umfassendste und kostbarste Lyrikhandschrift aus dem 14. Jahrhundert. Aus finaziellen Gründen verkaufte die damalige Kurfürstin Elisabeth Stuart die Handschrift an Ludwig XIV. nach Frankreich.
Erst in den späten 80er Jahren des 19. Jahrhunderts gelang es dem Buchhändler Karl Ignaz Trübner, sie wieder zurück nach Heidelberg zu bringen. Er tauschte sie gegen eine französische Handschrift ein.
Die Bibliotheca Palatina beinhaltete lange Zeit lang die Sammlung der wertvollen Handschriften und Bücher aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Sie musste vor Räubern geschützt werden, da sie bis weit ins 16. Jahrhundert eine der ansehnlichsten und wertvollsten Sammungen der Welt war.
1623 schenkte Herzog Maximilian die Sammlung jedoch im Austausch fü die Kurwürde von der Pfalz dem Vatikan. Der gesamte Handschriften- und Bücherbesitz der Universität, des Schlosses und der Heiliggeistkirche kam nach Rom. Leider konnte man 1816 nur die deutschen Handschriften zurück in Heidelberger Besitz bringen.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung oder Ihre Erfahrungen zu dieser Sehenswürdigkeit und helfen Sie damit anderen Besuchern: Kommentar schreiben